DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH waschechteBerliner
(170) at 30-10-2008
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Aufruf an alle Berliner:
Am Samstag, den 21.02.2009 findet die Typisierungsaktion für die wenige Monate alte und an Leukämie erkrankte Helene im Arndt-Gymnasium von 10°° - 18°° Uhr statt. Helene ś Eltern sind ehemalige Schüler des Gymnasiums und leben nun in Hamburg, wo vor Kurzem schon eine Aktion stattgefunden hat. Hoffentlich wird nun ein sog. genetischer Zwilling für Helene gefunden!
Mehr zu der Aktion findet ihr unter:
http://hilfe-fuer-helene.chilltimes.de/cmsmadesimple/index.php?page=aktion-in-berlin
Ich bin auch so ein Puzzleteil, denn ich habe mich vor über drei Jahren typisieren lassen und bin somit potenzielle Spenderin. Anfang letzten Jahres bekam ich Post von der DKMS, dass ich evtl. als Spenderin für einen Leukämiekranken in Frage käme, leider stellte sich dann nach der weiteren feingeweblichen Laboruntersuchung heraus, dass ich doch nicht in Frage komme.
Auf die DKMS bin ich durch die Fernsehsendung von Johannes B. Kerner gestoßen, als ich von dem Leidensweg der jungen Melanie J. gehört habe, die aus dem Krankenhausbett heraus interviewt wurde. Sie glaubte fest daran, dass sich ein Spender finden würde und sie gesund wird und strahlte so viel Optimismus und Freude aus. Mich hat diese junge Frau so berührt, mir rollten die Tränen herunter und ich habe mich dann über die Internetseite der DKMS erst einmal registriert. Kurze Zeit später kam das Päckchen für die Blutentnahme. Hatte gleich unsere Auszubildende auf der Arbeit ein Opfer zum Üben ;-)
Wie ich jetzt aktuell durch die neue Werbekampagne und der Internetseite erfahren habe, ist es nun noch einfacher, sich typisieren zu lassen und es wird einem der Weg zum Arzt erspart = einfach mit Wattestäbchen zwei Wangenabstriche und ab geht die Post ins Labor. Die Laborkosten betragen 50 €, deshalb ist es wichtig, das viele Leute auch spenden, denn die DKMS lebt von Spendengeldern (Kontoverbindung: Kreissparkasse Tübingen, BLZ 641 500 20, Kto.-Nr.: 255 556).
Infrage für eine potenzielle Knochenmarkspende kommen alle gesunden Menschen zwischen 18 und 55 Jahren. Zur Entnahme ist keine Operation notwendig, sondern lediglich eine Blutentnahme aus der das Knochenmark entnommen wird und das restliche Blut dem Spender wieder zugeführt wird (Verfahren wahrscheinlich ähnlich der Plasmaspende). Zuvor muss man einige Tage ein Medikament nehmen, von dem man grippeähnliche Symptome bekommen kann. Nicht viel für eine evtl. Lebensrettung, oder? Für Melli kam leider die Hilfe zu spät.
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